Robin Engelhardt

Vortragstitel: "Praxiserfahrungen nach 200.000 elektrischen Kilometern" @ Berlin

Robin Engelhardt (Jahrgang 1999) hatte im Sommer 2014 zufällig seine erste Begegnung mit einem Elektroauto. Vom lautlosen Fahren begeistert, begann er ausführliche Recherchen zum Thema Elektromobilität und kam zu der Erkenntnis, dass sein Vater sich ein Elektroauto kaufen muss, weil er damit Kosten spart. Nachdem er der GGEMO seine Berechnungen gezeigt hatte, durfte er auf Einladung der Bundesregierung die nationalen Konferenzen Elektromobilität 2015 und 2016 besuchen.

Nachdem die komplette Familie Engelhardt nur noch elektrisch fuhr und sein Vater in einem Jahr 50.000 Kilometer elektrisch zurückgelegt hatte, bündelte er seine Erkenntnisse in der Studie: »50.000 elektrische Kilometer – Nie wieder tanken!« Porsche hat ihn zu einem Praktikum in das Entwicklungszentrum Weissach eingeladen und bei Mahle durfte er einen Vortrag über die Chancen und Risiken der Elektromobilität für die Automobilindustrie halten. Auch im Büro des Bundestagsabgeordneten Steffen Bilger absolvierte er ein Praktikum.

Er selbst kann auf über 20.000 elektrisch gefahrene Kilometer zurückblicken, z.B. durch die Teilnahme an der eTourEurope – dadurch kennt er die Probleme durch zugeparkte Ladestationen, falsche Ladekarten oder schwache Infrastruktur. Unter ⇢ www.elektromobilitaet-engelhardt.de berichtet er über seine Aktivitäten, auf Twitter schreibt er als ⇢ @elektro_robin seine Meinung zu aktuellen Themen der Elektromobilität.

»Der Umstieg auf nachhaltige Mobilität ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Es geht um unsere Umwelt, um die nachkommenden Generationen und nicht zuletzt auch um hunderttausende Arbeitsplätze. Als Beiratsmitglied des BEM e.V. möchte ich diesen Umstieg aktiv vorantreiben und mitgestalten – ganz egal ob mit Vorträgen, Erfahrungsberichten, im persönlichen Gespräch oder durch Tweets«, so Engelhardt.